2019……. neue Törns, neue Seegebiete ….. zunächst „klar Schiff machen“ Bericht bis zum 23.03.19

Zweieinhalb Monate „Winterpause“ zu Hause in Erftstadt vorbei…………. am 17. Februar 2019 sind wir mit dem „Thalys“ von Köln nach Paris-Nord und von Paris-Montparnasse mit dem „TGV“ nach Lorient gefahren. Eine sehr entspannte und angenehme Zugfahrt. Philippe und Dalila waren so freundlich und haben uns am Bahnhof abgeholt und zum Hafen Port-la-Forêt gebracht. Toller Service. Merci beaucoup!

Dank der regelmäßigen Überwachung von Philippe hat die GusAnne die Überwinterung trotz zwei heftiger Stürmen gut überstanden.

Die GusAnne im Winterkleid

 

 

 

Liegeplatz in Port-la-Forêt

 

 

Wir lassen uns Zeit um das Schiff startklar zu machen. Eine hiesige Firma haben wir beauftragt, neben dem bereits vorhandenen Bimini eine Sprayhood anzufertigen. Auch muss ein Monteur eine Reparatur an dem vorhandenen Leck an der hydraulichen Steuerungsanlage durchführen. Er soll ferner eine stärkere anstatt der jetzt unterdemensionierte Bilgenpumpe montieren. Guus möchte vorhandene, kleinere Roststellen am Schiff beiarbeiten, alle Chromteile auf Glanz bringen, die Lüftungen sowie die Doraden reinigen, das Motoröl erneuern usw.

Guus fleißig bei der Arbeit -mischen der Farben für die Ausbesserung der Roststellen-

Auch die Neuanschaffung, eine „EPIRB“ musste an Deck montiert werden. Die Epirb ist eine Funkbake zur Kennzeichnung einer Seenotposition, also eine Funkstelle des Mobilfunkdienstes, deren Aussendungen die Such- und Rettungsarbeiten im Notfalle erleichtern sollen. Die Epirb wird entweder manuell oder für den Fall, dass das Schiff sinkt automatisch aktiviert. Also noch mehr Sicherheit an Bord für küstenferne Gewässer und/oder längere Überfahrten !

Epirb
Die Epirb kommt in der dafür vorgesehene Box, montiert an Reling, bei entsprechendem Wetter, ansonsten liegt diese griffbereit im Schiffsinnere

 

 

 

 

 

unsere Rettungsinsel, mit umfangreicher Ausstattung: 1x Treibanker 1x Handpumpe 1x Ruderpaar, Ösfass, Schwamm 1x Kappmesser und Signalpfeife 1x Wurfring mit 30 m Leine 1x Reparaturkit 6x Tablette gegen Seekrankheit 3x Handfackel 2x Fallschirmsignalrakete 1x Signalspiegel 1x wasserdichte Taschenlampe mit Batterien
Rettungsinsel nach automatischer Öffnung im Notfalle
Schönwettertage haben wir genutzt um Radtouren oder Wanderungen in der Umgebung zu machen. Nach dem Unfall in Juli letzten Jahres ist Anneke wieder das erste Mal Rad gefahren, aber jetzt mit Helm!
Radtour entlang „la Pointe du Cap Coz“

Mehrmals haben wir uns mit Philippe und Dalila und ihren Freund Sylvain zum Essen getroffen, was immer sehr gemütlich war. Den Dreien haben wir echt viel zu verdanken, sie haben uns sehr geholfen mit den technischen Problemchen, die wir an Bord hatten, wie die Füllung der Gasflaschen, Wartung der Feuerlöscher sowie Wartung der Rettungsinsel und die Kontakte zu den entsprechenden Firmen herstellen.

 

 

 

 

 

Philippe und Dalia zeigen uns auf den Seekarten, welche Häfen, Inseln oder Ankerplätze -von Lorient bis Spanien- empfehlenwert sind, also kann es bald losgehen!

 

 

 

 

Zugang zur „Ville close

Sonntag, den 10.03. haben wir das sonnige -jedoch auch sehr stürmische- Wetter genutzt und eine Radtour nach Concarneau gemacht. Concarneau ist besonders reich mit historischen und kunsthistorisch interessanten Bauwerken ausgestattet und trägt daher den Titel „Ville d’Art et d’Histoire“. Besonders eindrucksvoll ist der alte befestigte Stadtteil (Ville Close). Die innerhalb massiver Mauern gelegene Altstadt, ist fast rundum von Wasser umgeben und ist sehr sehenswert.  

Am Freitag, 22.03. haben wir bei blauem Himmel und 17° C (der Frühling ist da …) eine Radtour nach Bénodet, ca 20 Km östlich von Port-la-Forêt gemacht. Ein sehr mondänes Seebad mit einem natürlichen Hafen. Fahrradweg führte eine lange Strecke über den Wanderweg GR34 direkt entlang der Küste, mit schönen langen Sandstränden ….. wunderschön. Da fällt es einem dann doch schwer diese schöne Region wieder zu verlassen.

Hafeneinfahrt Bénodet
Leuchtturm Bénodet

 

 

 

 

 

 

Der Frühling lässt grüßen..

Der positive Wetterbericht jedoch hat uns dazu bewogen, am Sonntag, 24.03.19 die erste Fahrt in diesem Jahr nach Lorient zu unternehmen.