Weiterer Aufenthalt in Sète und Saintes-Maries-de-la-Mer (Camargue)

Wir sind noch weitere zwei Wochen im Hafen von Sète geblieben und u.a. schöne Spaziergänge in der Stadt und Umgebung gemacht. Hier einige Eindrücke:

Blick von unserem Boot aus
unser Steg mit Blick auf den Leuchtturm „Phare Saint Louis“
so sieht es im Canal Royal aus, wenn die großen Fischerboote und Crews Feierabend haben
Blick auf die Touristenboote
Einkauf von Jaobsmuscheln in Les Halles. Die freundliche Bedienung hat sie für uns sauber und zurecht gemacht. Gebraten wurde an Bord, gutes Rezept gefunden, alles aufgegessen, aber total begeistert waren wir nicht. Wir probieren es nochmals.

Bevor unsere bretonischen Freunde Dali und Philippe zu Besuch kamen, hat Guus den Ankerkasten und -Geschirr gewartet und gereinigt.

was man alles in einem Ankerkasten verstauen kann ….

Dali und Philippe, die wir in der Bretagne kennen gelernt hatten, als wir mit der GusAnne in Port-la -Forêt  im Hafen waren und sie unser Boot während unseres mehrmonatigen Aufenthalts zu Hause im Auge behalten hatten, waren 4 Tage in Sète und haben uns besucht. Schönes Wiedersehen. Zusammen mit den Beiden sind wir mit dem Zug nach Montpellier und haben mit deren PKW Ausflüge gemacht.

Wir zwei sind in der darauf folgende Woche nochmal zwei Tage hin um uns weiter in der schönen imposanten Stadt umzusehen. Montpellier (rd. 305.000 Einwohnern) hat eine größere Altstadt und aufgrund der großzügigen Avenuen ist es eine typische Großstadt. Die Stadt ist u.a. bekannt für Medizintechnik, Metallverarbeitung und Weinerzeugung.

Auf dem „Place de la Comedie“ steht der „Charitenbrunnen“ mit den drei Grazien (Les Trois Grâces). Der Platz gilt als Zentrum und Treffpunkt der Einwohner.

der Charitenbrunnen mit den drei Grazien
…. und am Abend. Im Hintergrund die Oper bzw. das „Théâtre municipal de Comédie“
Turm der ehemaligen Stadtbefestigung „Tour de Babote“, heute Sitz der astronomischen Gesellschaft, die dort ein Observatorium betreibt
…. und am Abend

Die „Promenade du Peyrou „wurde Ende des 17. Jahrhunderts, auf dem höchsten Punkt Montpelliers angelegt. Von dort hat man einen Ausblick auf das Aquädukt „St. Clément“. Das Auädukt ist zur gleichen Zeit entstanden. Es  erstreckt sich über eine Länge von 880 m durch das Stadtviertel Les Arceaux und führte das Wasser der 14 km entfernten Quelle in die Stadt und speiste einen Wassertank, von wo aus Springbrunnen und öffentliche Wasserentnahmestellen befüllt wurden.

der ehem. Wassertank im Parc du Peyrou
das Aquädukt
direkt am Eingang des Parks gegenüber steht der Triumphbogen „Porte du Peyrou“

Sehr interessant und beeindruckend war das Stadtviertel „Antigone“. 1977 wurde mit dem Bau auf einem ehemaligen Kasernengelände, welches zwischen der Altstadt Montpelliers und dem Fluß Le Lez liegt, begonnen. Der spanische Architekt Ricardo Bofill hat die monumentalen neoklassistischen Gebäuden entworfen. Besonders ist, dass in den Häusern vor allem Sozialwohnungen untergebracht sind. Die zentrale Achse des Viertels mit Parkanlagen und Brunnen wurde mit Cafés, Restaurants und einer Markthalle belebt und ist mit 1800 m fast so lang wie die Champs-Èlysées von Paris. Es wurde ein städtischer Lebensraum geschaffen, der nicht erdrückend wirkt, sondern Raum zum Leben lässt.

Anfang des Stadtviertels vom Fluß Le Lez aus gesehen.  In den Bauten zu Beginn des Viertels sind u..Büros, Arztpraxen und Anwaltskanzleien untergebracht
direkt hinter den Eingangsgebäuden befindet sich ein großes Schwimmbad (links), welches olympische Maße hat
der „Place de Théssalie“ mit dem Springbrunnen „Théssalie“ mit Blick auf die folgende Allee
der „Place du Millénaire“ mit der Allee. Links und rechts befinden sich mehrere Cafés und Restaurants
großzügige Ornamenten an den Gebäuden
zum Schluss gelangt man zu dem Marktplatz d’Antigone

Gegenüber dem Viertel Antigone mit seinen monumentalen Gebäuden  steht direkt am Fluz Le Lez, als Pendant, ein sehr modernes und auffälliges Hochhaus. Ein weißer Wohnturm mit rundum Stahlbalkonen; die Architekten haben es den „Weißen Baum“ genannt.

der „weiße Baum“
Die Westfassade der römisch-katholischen Kathedrale „Sankt-Peter“ von Montpellier. Ende des 14. Jahrhundert erbaut.
und ein lustiger Brunnen in einem Park in der Nähe des Bahnhofes. Ein Beispiel des „Gießkannenprinzipes“

Mit Dali’s und Philipp’s Auto sind wir zu Viert um die Lagune de Thau, an welcher auch Sète liegt, gefahren und haben die Orte Mèze, Marseillan, die sich nicht viel unterscheiden und etwas weiter weg, Pézenas besichtigt,

im Hafen von Mèze. Etwa ein Drittel aller Haushalte leben von der Austernzucht. Weitere Wirtschaftszweige sind der Tourismus und der Weinhandel
mir 2 in Mèze

Die Stadt Pézenas liegt zwischen Béziers und Montpellier. Sehenswert war dort u.a. das Treppenhaus des ehemaligen Hotel Lacoste.

das Treppenhaus des ehem. Hotels. Die Treppe führt zu einer Galerie im ersten Stock. In dem Hotel wurde am 06.04.1660 König Ludwig XIV empfangen.
dto.
bevor es wieder nach Hause ging, wurde Wein eingekauft, den wir abends zusammen teils verkostet haben

Bevor Dali und Philippe am 2.02. wieder nach Hause gefahren sind, haben wir noch den Mont St. Clair in Sète besucht.Der Kalksteinhügel ist 175m hoch. Auch bei der geringen Höhe ist er eine markante Landmarke für die Schifffahrt. Vom Gipfel hat man eine gute Aussicht über die Stadt Sète, den Hafen und die Lagune.

zu Viert oben auf den Mont St. Clair
Aussicht auf den Hafen von Sète

Nach genau einen Monat Aufenthalt in Sète sind wir am 13.02.24 zum nächsten Hafen. Wir hatten uns für Saintes-Maries-de-la-Mer, mitten in der Camargue, entschieden, 33 Sm weiter östlich. Bei wiederum sonnigem Wetter um die 14°C hatten wir eine angenehme Fahrt. Küstenmäßig eröffnete sich das weit ausgestreckte Rhônedelta-Camargue-Gebiet.

Kurz vor dem Hafen fuhren wir an bzw. durch den Zufluss der „Kleinen  Rhône“ ins Mittelmeer. Wir wurden von der starken Strömung, die dort war, überrascht.

Nach insgesamt 6 Stunden Fahrt hatten wir den Hafen erreicht und erhielten unseren Liegeplatz. Das Anlegemanöver, Anlegen an Dalben, hatten wir zuletzt vor fast 7 Jahren in den Niederlanden durchgeführt. Der Skipper drehte im Hafen eine Extrarunde, bereitete alles entsprechend vor und mit Hilfe des Hafenboys verlief das Manöver reibungslos.

Route von Sète nach Saintes-Maries-de-la-Mer
die GusAnne mit dem Bug an den beiden Dalben festgemacht

Saintes-Maries-de-la-Mer ist eine Gemeinde mit nur rd. 2.200 Einwohern. Ein weitläufiges Naturschutzgebiet gehört zu der Gemeinde, hat dadurch eine Gesamtflächengröße von 376,6 km“ und liegt im Regionalen Naturpark Camargue. Als Wallfahrtsort ist der Ort stark durch den Tourismus geprägt, was sich zu dieser Jahreszeit -zu unserem Glück- sehr in Grenzen hält.  Hier im Ort werden die Schutzheiligen (Marien) „schwarze Sara“ (Schutzheilige der hauptsächlich spanischen Roma), sowie die Marien „Kleophae“ und „Salome“ verehrt. Reliquien befinden sich in der Kirche von Saintes-Maries-de-la-Mer. Dies führte zu einem speziellen „Marienkult“, zu dem auch Gläubige von weit her anreisen.

die Kirche, das „Sara-Kreuz“ auf dem Pflaster führt zum Haupteingang
die Kirche von der Rückseite am Abend, sieht irgendwie burgmäßig aus
Seitenansicht

Direkt in der Nähe vom Hafen befindet sich eine kleine Stierarena, hier werden in der Saison Kämpfe gezeigt, aber unblutige Stierkämpfe. Es gilt mit einer Kralle, Bänder und Quasten vom Horn des Stiers abzuziehen. Vor der Arena schmücken zwei imposante Stierskulpturen den Eingang.

 

 

altes Rathaus, heute ein Museum, das Baroncellimuseum

Letzten Sonntag haben wir eine Radtour durch einen Teil des Naturparks gemacht, es gab -wie in Gruisson- Flamingos, verscheidene Reiher, Schwäne, Störche, ein Nutrea, Stiere und Camargue-Pferde zu sehen, so wie man dies hier auch erwartet. In einer Landkantine gegenüber dem „Chauteau d’Avignon“ haben wir eine Art Stier-„gulasch“ (Taureau) mit Reis serviert, gegessen, was sehr lecker schmeckte. Guus ließ es sich nicht entgehen, die angepriesenen Austern als Vorspeise zu genießen.

die Landkantine „La Cantine de Victor“

unterwegs……

Stiere in der Landschaft

 

und … Camargue-Pferde

und …. Wein aus der Region- (zu Hause auf der GusAnne)

Auch hier in Saintes-Maries-de-la-Mer werden wir noch weitere 1 – 2 Wochen bleiben und mit einem Leihwagen durch die Camargue fahren. Hier im Ort gibt es keinen Autoverleih, dafür müssen wir mit dem Bus nach Arles, was wir in dieser Woche umsetzen möchten. Arles, Nimes, Les Beaux u.a. stehen auf unserem Programm. Wir werden darüber schreiben.

mit einem schönen FOTO oder Poster, welches vor dem Touristeninformationsbüro steht, sagen wir „Auf Wiedersehen/schreiben“

Gruissan und Sète (Südfrankreich)

Am Samstag, 30.12.23,  morgens 08.30 Uhr, „Leinen los“ in Banyuls-sur-Mer. Bei sonnigem Wetter, aber nur 10° warm und relativ wenig Wind, 7 Knoten, führte die Fahrt nach Gruissan, insgesamt eine Strecke von rd. 40 Seemeilen. Um 16.45 Uhr haben wir an dem Rezeptionssteg, vor dem Hafenbüro, festgemacht und wir erhielten einen Liegeplatz im Basin 3.

Gruissan-Port ist der neueste Teil Gruissans. Der moderne Jachthafen entstand in den 1970er Jahre und bietet in verschiedenen Becken 1650 Boote einen Platz.

Plan des gesamten Hafens
Liegeplatz

Die Häuser des alten Ortskerns von Gruissan, Gruissan-Village, winden sich um die alte Burganlage aus dem 14.Jahrhundert. Von der Burg ist nur noch die Ruine des Tour Barberousse übrig.

Blick auf Gruissan-Village und den Turm Barberousse
der „Tour Barberousse“
dto,
Blick vom Turm auf den alten Ortskern

Gruissan-Plage entstand im 19. Jahrhundert als Ort der Sommerfrische für die Bevölkerung aus dem benachbarten Narbonne. Die Häuser, die überwiegend als Ferienhäuser fungieren,  wurden wegen den -damals- vorkommenden Fluten auf Stelzen gebaut.

Gruissan-Plage

In den Lagunen rund um Gruissan haben viele Flamingos ein Zuhause gefunden …….  und es wird dort Salz gewonnen.

Flamingos
Salz en masse

Nach einer Woche ging es am 13. Januar 2024 weiter nach Sète, 33 Seemeilen nordöstlicher. Nach 6 Stunden angenehmer Fahrt haben wir im Port de Plaisance in Sète angelegt. Sète liegt 32 km südwestlich der Stadt Montpellier auf einer schmalen Landzunge zwischen dem Mittelmeer und der 18km langen Lagune Étang de Thau oder Bassin de Thau, wo es viele Austern und Muschelbänke gibt. Die Stadt ist von allen Seiten von Wasser umgeben und wird deswegen „Klein-Venedig des Languedoc“ genannt.

Route von Gruissan nach Sète

 

 

 

 

 

 

 

die Hafeneinfahrt, rechts der Sporthafen. Die Fischerboote fahren am Sporthafen vorbei in die Kanäle der Stadt

 

erster Blick auf Séte, kurz vor dem Hafeneingang. Blick auf das „Théatre de la Mer“ ein Amphitheater. Urspünglich ein Verteidigungskomplex
vorbei an dem Leuchtturm „Phare St. Louis“ ging es in den Sporthafen
Liegeplatz
Blick vom Ufer auf den Sporthafen

Die Stadt hat einen besonderen Flair und ist sehr lebendig. Das Zentrum der Stadt ist der Canal Royal (Königskanal), an dem viele Souvenirläden und Restaurants liegen.

ein Teil des Königkanals voller kleiner Motorboote
…. und große Fischerboote
rechts geht es auch in den Königskanal

Wegen den vielen Kanälen hat Séte 12 Brücken, darunter Klapp- und Drehbrücken. Die Kanäle stellen eine Verbindung zwischen der Lagune „Etang de Thau“ und dem Mittelmeer her.  Wenn alle Brücken geschlossen sind, ist die Stadt vollkommen isoliert und wird vorübergehend wieder zu einer Insel.

Eine der Klappbrücken. Ein imposantes Gebilde
Zwei weitere Klappbrücken, eine für den Zugverkehr und die zweite für den normalen Verkehr
eine der Drehbrücken

In dem Königskanal liegt der ausrangierte Fischtrawler „Louis Nocca“, den man besichtigen kann. Zwei ehemalige Crewmitglieder führten uns engagiert und auf amüsante Weise durch die Räume und Kammern, von der Kommandobrücke bis in den Maschinenraum.

der Fischtrawler „Louis Nocca“
Guus übte sich als Steuermann
die zwei Führer in der Kombüse

Als Sehenswürdigkeit wird eine Besichtigung des Friedhofes, der „Cimetière Marin“ um 1680 eingerichtet, empfohlen. Hier wurden zunächst die bei dem Bau der Mole „Saint-Louis“ verunglückten Arbeiter angemessen bestattet. Der Friedhof wird auch „Friedhof der Reichen“ genannt.  Grabstätten erinnern an die maritime Vergangenheit der Stadt, andere zeugen von der Berühmtheit verschiedener aus Séte stammender Persönlichkeiten, wie der Theatermann Jean Villar und der Schriftsteller Paul Valéry.

der Friedhof mit Ausblick auf das Mittelmeer

Jedes Jahr am 25. August findet im Königskanal, seit der Eröffnung des Hafens in 1666, auf traditioneller Weise ein Schifferstechen statt, bei dem zwei Parteien mit ihrem Booten ein Kampfspiel veranstalten. Mit Schild und Lanze versucht die eine Partei den Gegner von seiner Schiffsplatform ins Wasser zu stoßen. Dieses Spektakel konnten wir leider nicht „Live“ erleben, aber haben eines der dafür in Frage kommenden Boote entdeckt.

Vom Touristeninformationsbüro in Sète erhielten wir einige Empfehlungen in der nähere Umgebung von Sète. Mit einem PKW sind wir diese gespannt nachgegangen. Es führte u.a. in nordöstlicher Richtung von Sète in die „kleine Camarque“. Auf den Weg dorthin fährt man an einige Lagunen vorbei, wo man auch wieder Flamingos entdecken konnte.

Es ging u.a. zu der gut erhaltenen mittelalterlichen Festtungsstadt Aigues-Mortes (totes Wasser). Im 13. Jahrhundert war der Ort als Hafenstadt konzipiert. Sie lag damals an den Ufern einer großen Lagune und war -wie Sète- durch Kanäle mit dem Mittelmeer verbunden. Nach der Verlandung der Flachwasserzone liegt der Ort heute rund 6 km vom Meer entfernt.

ein Plakat gibt eine guten Eindruck der Festungsstadt
die Stadtbefestigung
eines der Eingangstore
auch ein Teil der Befestigung mit Ausguck

Etwas nördlicher gelangten wir zu der römischen Ausgrabungsstätte „Ambrussum“ in dem Ort Viletelle. Dort wird immer noch weiter ausgegraben und man kann bereits ausgegrabenen Siedlungen sehen. Auch ehem. römische Straßen sind noch gut erhalten, sowie die Brücke „Pont Ambroix“ über den Fluss Vidourle.

der verbliebene Teil der Brücke „le Port Ambroix“

Am 20.01. führte unsere Autotour u.a. nach Saint-Guilhem-le-Désert. Der Ort mit rd. 250 Einwohnern ist als eines der schönsten Dörfer  Frankreichs klassifiziert. Der mittelalterliche Ort liegt ca. 80 bis 120m hoch in den Ausläufern des Zentralmassivs.

Blick von der Zugangsstrasse aus
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eines der kleinen Gassen
der Platz vor der Kirche mit einer fast 170 Jahre alten Platane (gepflanzt am 20.01.1855)

Auf dem Weg zurück nach Sète an der Brücke „Le Pont du Diable“ vorbei und einer Schlucht mit weiteren Brücken in der Nähe des Ortes Aniane.

die Teufelsbrücke
und die zwei weitere Brücken, hübsch anzusehen

Am 21.01. ging es zu der Stadt Béziers. Sie liegt an dem Fluss Orb und dem Canal du Midi.

die Brücke „Pont Vieux“, eine Römerbrücke, und die Kathedrale „Saint-Nazaire“ in Béziers

Sehr interessant war auch die im 17. Jahrhundert entstandene historische Schleusentreppe „Fonseranes“ am Canal du Midi. Mit 6 Kammern überwindet sie einen Höhenunterschied von 13,60m. Ursprünglich bestand die Schleusentreppe aus 8 Kammern mit einem Höhenunterschied von 21,18m.

eine der unteren Kammern der Schleuse

Ein weiterer Ausflug führte nach Clermont-l’Herault. Dort sind wir zu der mittelalterliche Burg „Les Guilhem“ gewandert, die jedoch wegen Restaurierung geschlossen war und nur von aussen besichtigt werden konnte.

die Burg „Les Guilhem“

Die Landschaft auf dem Weg zu Clermont l’Herault und auf einer anderen Route zurück nach Sète war sehr reizvoll.

nahe Liausson
nahe Celles

Dienstag, 23.01. haben wir uns auf dem Weg zu dem Fürstentum Andorra gemacht. Es waren -wenn man die Autobahnen meidet- ca. 315 km. Der  erste Halt war in der Stadt Narbonne,  dort haben wir einen kleinen Rundgang gemacht und uns gestärkt.

das Rathaus von Narbonne
der „Jardin de l’Archevéché“ direkt neben der Kathedrale
und die Rückseite der Kathedrale „St. Just-St.-Pasteur. Die Vorderseite konnte man wegen der Enge der Strasse und die Höhe der Kathedrale nicht gut fotogragieren

Auf den Hinweg nach Andorra haben wir in Prades (noch Frankreich) übernachtet. Die Kleinstadt liegt im Départment Pyrénées-Orientales in der Region Okzetanien. Eine kleine gemütlich wirkende Stadt.

die Kirche „Saint-Pierre“ in Prades
auf dem Markplatz haben wir uns ein Gläschen gegönnt

Am nächsten Tag erreichten wir um die Mittagszeit die Haupstadt von Andorra, Andorra la Vella. Diese Stadt hat uns beiden überhaupt nicht gefallen, nur Kommerz, Kommerz und nochmals Kommerz. Sie ist komplett vollgebaut, zu viel Verkehr und schlechte Luft. Wir haben die Stadt von Nord bis Süd und von Ost nach West bewandert, aber unser Eindruck blieb, nach nur einer Nacht fuhren wir am nächsten Morgen wieder zurück nach Sète.

Die „schmeichelhaftesten“ Stellen der Stadt:

Fluss Valira
..

Die Strecke nach Andorra und zurück durch die Pyréneen war sehr schön, sodass wir insgesamt nicht enttäuscht waren, dass wir die weite Fahrt auf uns genommen hatten.

unterwegs von Andorra zurück nach Sète
dto.
dto.

Sète gefällt uns sehr gut und wir werden länger als die bereits vergangenen zwei Wochen bleiben. Es gibt noch einiges zu besichtigen, auch möchten wir noch mit dem Zug nach Montpellier. Außerdem besuchen uns Freunde aus der Bretagne hier in Sète, also……..

mit einem Sonnenuntergang verabschieden wir uns für dieses Mal

Letzte Tage in Valencia, Überfahrt nach Ginesta (Barcelona) und, und

Anneke’s Schwester Annet und unser Schwager Huub hatten sich zu einem 4-tägigen Besuch in Valencia angekündigt. Bis zu ihrer Ankunft am 08.10. haben wir beide uns u.a. noch das Stadtviertel Ruzafa angesehen. Ruzafa ist ein trendiges Viertel und kommt sehr lebhaft rüber. Es bietet zahlreiche Terrassencafés, in denen marrokanische und türkische Spezialitäten serviert werden. In der Markthalle Mercat de Ruzafa, im Stil des Brutalismus erbaut, werden Obst und Gemüse verkauft.

Mercat de Ruzafa

Bis 1877 war Ruzafa eine eigenständige Gemeinde, von der einige historische Bauten erhalten sind.

schöne Beispiele …….. ganze Straßenzüge sind toll restauriert
dto.
dto.

„Letzte Tage in Valencia, Überfahrt nach Ginesta (Barcelona) und, und“ weiterlesen

Valencia III

Zunächst kurz zum Guus Gesundheitszustand:  die weiteren Untersuchungen in einer Privatklinik in Valencia führten zu der Diagnose des Traumatologen, dass die Schmerzen im Hand-, Schulter- und Nackenbereich durch ein Karpaltunnelsyndrom (der Medianusnerv im Handgelenk wird durch eine Verengung des Karpaltunnels eingeklemmt) verursacht werden. Der Traumatologe empfahl einer ambulanten invasiven OP, was kurzfristig geregelt und am Freitag, 15.09. durchgeführt wurde. Guus soll einige Wochen seine -leider rechten- Hand schonen. Er hat  -jetzt schon zwei Wochen nach der OP- ein gutes Gefühl, keine Schmerzen mehr, obwohl er noch Medikation nehmen soll, also noch abwarten. Wir planen jetzt Mitte Oktober unsere Fahrt Richtung  Barcelona weiter anzugehen.

Also bleibt uns noch Zeit Valencia weiter zu entdecken, wie zum Beispiel das Viertel „El Cabanyal“, ein ursprünglich von Fischern bewohnter Stadtteil.  Die überwiegend zweistöckigen im Stil des Modernismo errichteten Häuser sind mit farbenfrohen Kacheln verziert. Außerdem gibt es in dem Viertel gute Bodegas.

Beispiel der vielen ehem. Fischerhäuser
dto.
….. und noch ein Beispiel

„Valencia III“ weiterlesen

Valencia II

Wir sind schon in der 7. Woche …….. in Valencia!

Das wir immer noch hier sind, hat verschiedene Gründen. Wie bereits im letzten Beitrag erwähnt, haben wir einige Ersatzteile für die GusAnne in den Niederlanden bestellt, die uns Freunde zustellen ließen. Der Filter des Getriebes musste  ausgetauscht werden und eine Spindel einer Schiffsdeckentlüftung war defekt. Letztere konnte in unserer heutigen Wegwerfgesellschaft nicht einzeln geliefert werden, sondern nur die komplette Entlüftung. Vieles umsonst bzw. unnötige Ersatzteile.

das Umkreiselte ist die Spindel ……

Guus hat nach Ankunft der Teile u.a. das Getriebeöl erneuert und den neuen Getriebeölfilter eingebaut.

„Valencia II“ weiterlesen

Valencia 👍😊

VALENCIA, eine tolle, vielseitige und spannende Stadt. Unbedingt eine Reise wert!

Hatten bei Ankunft am 22.07. vo,r ca. 2 Wochen zu bleiben und sind jetzt, wo wir den Blog schreiben, 14.08. immer noch hier und haben uns noch nicht satt gesehen an der schönen Stadt bzw. alle Attraktionen etc. gesehen oder erlebt. Dies ist jedoch nicht der einzige Grund, dass wir noch hier sind. Wir benötigten noch Sachen aus Deutschland, die uns unser Freund Martin zugeschickt hat, was auf dem Festland wesentlich schneller geht, als wenn man sich auf einer Insel befindet. Unser Plan war, von Valencia aus nach Menorca zu fahren/segeln.  

Bei unserer Ankunft in Valencia hörten wir schon von unseren Nachbarn Gorgia und Bernhard, dass es sehr voll war auf den Balearen (die beiden waren auf Mallorca und Ibiza). Bei Nachfragen bei den 5 vorhandenen Häfen in Menorca wurde uns dies bestätigt. Entweder war gar kein Platz vorhanden, oder man konnte nur für 1 max. 2 Nächte bleiben oder man durfte bis zu € 165,- je Nacht bezahlen. Es gibt zwar sehr viele, sehr schöne Ankerplätze, aber man muss doch nach einigen Tagen z.B. frisches Wasser tanken. In Laufe der 3 Wochen, die wir jetzt schon hier in Valencia sind und wir noch u.a. auf eine Simkarte aus Deutschland warten, weil Anneke den Provider gewechselt hat, haben wir uns dazu entschlossen, die spanische Küste noch etwas weiter nördicher zu fahren bis Barcelona?? In September sind die Ferien in Spanien vorbei und wir hoffen, dass sich die Situation in den Häfen dann wieder etwas normalisiert.

Im Übrigen, unsere Nachbarn Gorgia und Bernhard. Die Beiden waren so nett und haben uns Ihren Kärcher geliehen, sodass die GusAnne wieder strahlt.

Gorgia und Bernhard zu Besuch auf der GusAnne. Die Beiden fahren eine Sun Odyssey 42 ft.

Jetzt zu Valencia… nach Madrid und Barcelona die drittgrößte Stadt Spaniens (rd. 800.000 Einwohner), liegt an der Mündung des Flusses Turia. Der Fluss wurde nach einer Überschwemmung in den 1950er Jahre, zuletzt in 1957, bei dem 81 Menschen ertranken, umgeleitet und das trockengelegte Flussbett in einem Park umgewandelt „Jardin del Turia“. Zunächst sollte nach Plänen des Diktators Franko anstelle des Flusses eine Stadtautobahn errichtet werden. Nach dem Ende der Diktatur wurden diese Pläne vor alem aufgrund der Protestbewegungen der Bürger zum Glück nicht weiter verfolgt. In dem Jardin del Turia entstanden Grün- und Freizeitanlagen. Tolle Radwegen und Wanderwege führen durch den 9 Km langen großzügigen Garten u.a entlang der Altstadt und der im Südosten gelegene „Ciudad de las Artes y las Ciencias“ (futuristischer Gebäudekomplex und Wahrzeichen von Valencia).

Karte, auf der man den ehem. Verlauf des Flusses und jetzten Jardin (Grünanlage) sehen kann. Der grüne Streifen führt nördlich der Altstadt zu dem im Südosten gelegen Kunst- und Wissenschaftsgelände

Der Jardin del Turia-Park wird von 18 Brücken aus verschiedenen Epochen und Baustilen gekrönt.

Brücke „Puente del Mar“, jetzt inmitten eines Teichs, eine der 5 mittelalterlichen Brücken aus dem 14. Jahrhundert
auch eine mittalalterliche Brücke „Pont del Real“

Fährt man in den Jardin in den Südosten kommt man zu dem Phänomen „Ciutat de las Arts i les Ciènces“, die Stadt der Kunst und der Wissenschaft. Zu Beginn das „Palau de les Arts Reina Sofia“, das Opern- und Kulturhaus, eröffnet in 2005.

das Opern- und Kulturhaus

Danach kommt das „L’Hemisfèric“ (halbkugelförmig), in der Form eines Auges. In dem Gebäude befindet sich eine ovale Hülle, die über 100 Meter lang ist, ein Projektionsraum. Der größte Raum in Spanien, der 3 Projektionssysteme auf einer konkaven Leinwand von 900 m² hat, ein Rechteck von 16 x 8m. Wir haben uns den 45 Minuten dauernden Film „Oceans“ angesehen. Sehr beeindruckende Szenen, es war, als ob man mitten in dem Geschehen war.

das L’Hemisfèric

Das Gebäude des Wissenschaftsmuseum ist das nächste Gebäude. Ein aktives Naturkundemuseum mit Ausstellungen über Technologie, lokale Ökosysteme bishin zur Marsforschungen. Das Gebäude wurde in März 2000 durch Felipe IV eröffnet.

das Museu de la Ciencies

In dem vorletzten Gebäude,  das L’Àgora, repräsentiert sich die Caixa Bank (Sparkasse) als CaixaForum. Das Gebäude ist multifunktionell und wird als Austragungsort verschiedener sportlicher und kultureller Veranstaltungen genutzt. Zu dem Zeitpunkt unseres Besuches waren die beiden Ausstellungen „Tattoo, Kunst unter der Haut“ und „Comics, Träume und Geschichten“ zu sehen.

das L’Àgora oder Caixaforum (Foto aus dem Internet)
Tattoobeispiele
Comic Austellung

Schlusslicht ist das Oceanogràfic, ein Ozeaneum. Auf einer Gesamtfläche von 110.000 m² und einem Fassungsvermögen von ca. 42 Mill. Liter Wasser ist es der größte Aquariumskomplex in Europa. Neben Wassertiere kann man auch Vögel und Reptilien beobachten. Es gibt verschiedene Themenbereiche, die alle wichtigen Klimazonen der Erde abdecken.

das Oceanigràfic in der Form einer Blume (Foto Internet)
dto.
Grüße aus dem Aquarium von Nemo

Wenn man auf einer der mehreren Terrassen in dem Gelände sitzt und die modernen, futuristischen Gebäuden sieht meint man, man ist in einer anderen, späteren Welt. Einfach großartig!

Wir sind schon viele Kilometer durch den schattigen und kühlen Jardin geradelt, was bei den hohe Temperaturen sehr angenehm ist. Die Stadt ist überhaupt sehr fahrradfreundlich. Fast alle Straßen haben an einer Seite einen Radweg. Viele Touristen leihen sich Räder um können so die Stadt erkunden.

In der Altstadt kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Von den Gebäuden her prasselte Geschichtliches und Kulturelles auf uns und man weiß nicht wohin man als erstes schauen soll. Als Beispiele:

der Bahnhof „Estaciá del Norte“, der Hauptbahnhof von Valencia, 1917 eröffnet.

 

die Eingangs- und Schalterhalle des Bahnhofs
die Bahnhofsuhr
….  und die Wartehalle

Direkt neben dem Bahnhof befindet sich die Stierkampfarena „Plaza de Toros„, zwischen 1850 und 1859, im neoklassizistischen Stil erbaut.

Plaza de Toros
Fotos über Stierkampfszenen zieren innen die Wände
„Palau de la Generalitat“ Regierungssitz, eines der wenigen mittelalterlichen Gebäude. Der Palast dient auch heute noch als Sitz einer Regierung

 

der Mercado Central. Europas größter Markt für frische Nahrungsmittel, die auf einer Fläche von mehr als 8000 m² von über 1200 Marktständen angeboten werden.
Ansicht der Innendecke des Mercados
die Kathedrale von Valencia. An der Stelle, wo sich die Kathedrale befindet befand sich einst ein römischer Tempel, der zur Kirche wurde und nach der muslimischen Eroberung in eine Moschee umgewandelt wurde. Nach der Rückeroberung 1237 wurde es dann wieder zur Kirche. Es heißt, der Heilige Gral soll sich in der Kathedrale befinden.
der Eingang zur Kathedrale
auch zur Kathedrale gehörend
das Stadttor „Torres de Serranos“, zwischen 1392 und 1396 errichtet, direkt an dem damaligen Fluss Túria gelegen.
die Rückseite des Stadttores
……. und das eigentliche Tor
eines der vielen Häuser mit toller Fassade
dto.
das mit 107 cm schmalste Haus Europas. Wird momentan innen umgebaut und mit dem rechten Haus verbunden.
Porte de la Valldigna Reste der Stadtmauer arabischer Zeit, errichtet zwecks Kommunikation zwischen der katholischen und arabischen Bevölkerung
Porta de la Mar eines der Wahrzeichen von Valencia, 1582 erbaut, 26m hoch. Gilt seit Jahrhunderten als Symbol für die Stärke und Macht Valencias
Basilika der Jungfrau Maria, zwischen 1642 und 1667 errichtet, ursprünglich im Stil der Renaissance

Und so weiter, und so weiter …….

Nett war auch, dass wir zufällig mitbekamen, dass eine Art Blumenfest in Valencia stattfand, „Batalla de Flores“ (Blumenschlacht). Sonntag, 30.07. fand dieses Fest statt und wie wir feststellten, ist dies schon seit 1891 Tradition. Viele mit Blumen und hübschen Senoritas geschmückten Wagen, jeder mit einem bestimmten Thema, fuhren mehrmals an Juroren vorbei und wurden dann prämiert. Nach ca. einer Stunde gab ein lauter Knall der Beginn der „Blumenschlacht“ an und die auf den Wägen sitzenden Senoritas wurden von den Zugzuschauern mit Blumen beworfen. Wir sind nicht dahinter gekommen, was der Ursprung dieser Tradition war bzw. ist. 

einer der vielen Wagen
dto.

Drei Tage hatten wir ein Auto gemietet und uns die nähere Umgebung von Valencia angesehen. Zunächst ging es nach Navajas in der Provinz Castellón, ca. 60 km nordwestlich von Valencia. Dort befindet sich der Wasserfall „Salto de la Novia“. Eine Legende besagt, dass es vor vielen Jahren eine Zeremonie gab, der sich jedes Brautpaar unterziehen musste um zu zeigen, dass sie sich wirklich lieben. Die Braut musste zum gegenüberliegenden Ufer springen. Schaffte sie dies nicht, würde die Ehe scheitern. Lt. der Legende gab es einen Fall, in dem die Braut sprang, aber ihr Fuß rutschte aus und sie fiel in den Fluss. Der Bräutigam sprang hinein, um zu versuchen, seine Verlobte zu retten. Schließlich starben sie beide. Seitdem wird gesagt, dass der Wasserfall der Schleier der Braut sei. Schnief, schnief!

der Wasserfal bzw. „Schleier“
das dazugehörende Gebiet

In den Ort selber fanden wir eine Terrasse, direkt unter einen fast 400 Jahr alte Ulme gelegen, in dessen Schatten wir gut gespeist haben.

die Ulme, die in 13 Jahren 100 wird
alter Brunnen unter altem Baum

Danach sind wir noch durch den Ort Jerica und Segorbe gefahren zurück zur Küste und via Sagunt zurück nach Valencia. Navajas war am dem Tag das Highlight.

Jerica. Der Turm im Mudejar-Stil ist das Wahrzeichen des Ortes
Segorbe. im Vordergrund ein Teil des heutigen Rathauses, früher Palast der Herzöge von Medinaceli. Im Hintergrund der Turm der Kathedrale von Segorbe.
Oben das antike Castillo von Sagunt. Mit dem Auto konnte wir nicht bis oben hin, Wege dorthin waren abgesperrt. Wegen der Hitze, um die 35 Grad,  hatten wir nicht das Animo zu Fuß nach oben zu laufen.

Am 2. Tag sind wir zu dem 21.120 Hektar großen Nationalpark von Albufera, nur rd. 20 km südlich von Valencia. Dort befindet sich eine Strandsee, eine ausgesüßte Lagune.

der Strandsee (Foto Internet)

Rund um den See erstreckt sich eine Landschaft aus Sümpfen und Reisfeldern. Der Reisanbau stammt bereits aus der arabischen Zeit und wurde Ende des Mittelalters immer wichtiger für alle Familien in dieser Region.

Bewässerung für die Reisfelder
die Menschen bei der Arbeit

Weiter ging es südwestlich zu dem Ort Alzira. Die im Internet angegebene Altstadt des Örtchens war enttäuschend, sodass wir den Ort schnell verliessen und nach Xàtiva fuhren. Berühmt ist die Stadt, weil hier im Jahre 1150 das erste Papier auf europäischem Boden durch die Mauren hergestellt wurde.

das Gerichtsgebäude in Xàtiva im früheren Palast Alarcón an dem Plaza de la Trinidad, wurde in 1981 zum Kulturgut erklärt. Somit ein Gebäude, das gepflegt und unterhalten werden muss, damit es auch in Zukunft noch viele Generationen besichtigen können
Basilica von Xátiva
… und von der anderen Seite. Die dreischiffige Kirche dominiert die Stadt. Der Bau begann 1596 auf den Grundmauern einer Moschee

Der 3. Tag führte in die Weinregion der Provinz Valencia, 70 km westlich der Stadt Valencia. Die Strecke führte u.a. durch den Nationalpark Chera – Sot de Chera.

Blick in das Landschaftsschutzgebiet von Chera
Blick auf den Ort Chililla
unterwegs kam man immer wieder an Apfelsinenanbauten vorbei

Die Gemeinde bzw. Weinort Requena ist ein landwirtschaftliches Marktzentrum und bekannt für seinen Rotwein.

Eingang der „Templo de Santa Maria“ in Requena, eine römisch-katolische Kirche im gotischen und barocken Stil
eine der vielen kleinen Gassen in Requena
und eine obligatorische Weinprobe in Requena. Wir waren in der Bodega Murviedro.

Die sehr schmalen Gassen in dem Ort führten dazu (oder war es doch aufgrund der vorherigen Weinprobe ??), dass Guus das Auto bei einer Kurve an einer Kirchenmauer schrammte. Pech! Schaden musste bei Abgabe des Autos bezahlt werden.

shame on us!!

Wie eingangs geschrieben, sind wir noch ein Weilchen da und werden sehr wahrscheinlich noch aus Valencia zu berichten haben.  Bis dahin weiterhin schöne Sommertage!

ein Bromeliengewächs, auch Ananasgewächs genannt, zum Abschluß

 

Costa Blanca – ab „Cabo de Gata“ (kurz nach Almería) bis Valenciá

Wie geplant, sind wir nach 5 Tagen Aufenhalt in Almería, am Mittwoch, 12.07. morgens um 07.00 Uhr zu unserem gedachten Ziel Garrucha. Das Wetter, der Wind, die Wellen und die Strömung waren uns so gut gesonnen, dass wir schnell vorankamen und der Skipper kurzerhand beschloss, dass wir die guten Voraussetzungen nutzen und weiter fahren sollten. Neues Ziel Áquilas.

Der Küstenbereich der Costa Blanca war sehr bergig, steil  und rauh, aber schön zum Anschauen. Wir sind ziemlich nah, aber in sicherem Abstand an der Küste entlang gefahren, sodass wir uns satt gucken konnten. Kein Vergeich zu den Hochhaus-„Beton“-Küsten der Costa del Sol.

Nach einer schönen Fahrt, insgesamt 68 Sm, erreichten wir Áquilas kurz nach 19.00 Uhr. Über VHF nahmen wir Kontakt mit der kleinen Marina auf, mit dem Ergebnis, dass ein Marinero mitteilte, dass kein Platz vorhanden sei. Im Hafen waren neben der Marina ein größerer Fischerhafen und ein Vorhafenbecken, wo auch bereits einige andere Segler- fallen zu lassen. Die Wetterbedingungen bescherten uns eien ruhige Nacht,

Route von Almería nach Áquilas
unterwegs nach Áquilas, vorbei am Cabo de Gata
Blick vom Ankerplatz in Águilas

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Costa del Sol – Marbella bis Almería

Fünf Tage waren wir in der Marina „La Bajadilla“ in Marbella. Wenn man an der Küste „Costa del Sol“ entlang fährt,  sieht man -fast- nur Hochhäuser, Hotels…. auf alle Fälle viel Beton. So nicht anders wenn man auf Marbella zufährt. Auch von der Marina aus, sah man auf mehrstöckige Häuser.

Blick vom Boot aus
und Blick zum Boot

An der mondänen Stadt Marbella hatten wir nicht so hohe Erwartungen gestellt. Als wir uns am nächsten Tag beimTouristeninformationsbüro „eingedeckt“ hatten und als Erstes die historische Altstadt besuchten, wurden wir jedoch mit einem „Oha-Erlebnis“ angenehm überrascht. 

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