Fahrt nach Gran Canaria und weiter zur Insel Teneriffa

Der Aufenthalt in Gran Tarajal wurde doch noch länger als gedacht, weil wir in Pasito Blanco (Gran Canaria) erst am 4.01.23 einen Liegeplatz erhielten. Die Häfen sind im Vergleich zu unserem letzten Aufenthalt auf den Kanaren vor etwas mehr als 2 Jahren voll. Corona spielt wohl keine Rolle mehr und es sind wieder viele Segler unterwegs.

Die Dezembertage verbrachten wir mit Wanderungen, kleinere Radtouren und jeden zweiten Tag wurde eine einstündige intensive Wanderung (Powerwalk) gemacht.

Wanderung von Gran Tarajal nach Las Playitas. Hin über die Berge (7 Km) und nach einem Aufenthalt und Stärkung in einem Fischrestaurant entlang einem Radweg wieder zurück nach Gran Tarajal.
Kurz vor Las Playitas

Im Hafen begegneten wir 3 Zimmerer, die auf der Walz (Dauer 3 Jahre und einen Tag) waren, d.h. 2 junge Männer und eine junge Frau. Sie suchten eine Mitfahrgelegenheit für eine Atlantiküberquerung. Ihr Ziel war Südamerika. Da sie sich einige Tage in Gran Tarajal aufhalten wollten, fragten Sie uns, ob wir etwas von ihrem Wandergepäck und die Wanderstöcke (Stenze) auf der GusAnne verwahren konnten. Kaffee und Plätzchen wurden dankend angenommen. Die 3 klärten uns über die „Walz“ auf und erzählten von ihren bisher gemachten Erfahrungen. Sehr interessant!

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Fuerteventura nach der Sommerpause in 2022

Knapp 5 Monate waren wir nach 1 1/2 Jahr Fahrt nochmal zu Hause in Erftstadt und haben den tollen Sommer genossen. Familie, Freunde, Bekannten, Nachbarn und ehem. Kollegen getroffen und Schönes mit denen erlebt.  Natürlich haben wir uns auch medizinisch durchschecken lassen und wiederum einen grünen Haken bekommen.  Das Wetter wurde langsam herbstlich, sodass wir uns wieder nach der Sonne sehnten. Am Montag, 10.10.22 hatten wir einen Flug nach Fuerteventura gebucht.  Unser Schwager Huub hat uns freundlicherweise zum Düsseldorfer Flughafen gebracht.

Die ersten 3 Nächte hatten wir ein Apartment gemietet, sodass wir in Ruhe klar Schiff machen konnten. Alles klappte gut und somit konnten wir plangemäß wieder an Bord. In der Zeit wo wir zu Hause waren, hatten die Marineros unser Schiff an einem anderen Steg verlegt und dabei die Leinen nicht richtig fixiert. Das Ergebnis war, dass das Heck einige Schrammen aufwies, weil es an den Steg kam. Da wir jedoch den Rumpf im nächsten Frühjahr neu lackieren wollen, war das nicht weiter tragisch. Der Hafenmeister zeigte sich sehr entgegenkommend, in dem er uns seit dem 15.09. die Hafengebühr schenkte. Wenn wir also in Dezemer nach Gran Canaria segeln, wurden uns über 2 Monaten die Hafengebühr erlassen. Not bad.

Das Wetter war -wie immer- warm und sonnig. An zwei Tagen in der ersten Aufenthaltswoche gab es jedoch ein Gewitter und es regnete für hiesige Verhältnisse heftig. Nach einigen Tagen „färbten“ die Berge, die sonst sehr trocken wirken, sich grün, was einen neuen Blick auf die Landschaft in Fuerteventura brachte.

Die erste Woche hatten wir ein PKW gemietet und uns Orte und Gegende angesehen, die wir noch nicht näher kannten. So waren wir u.a. in Nordwesten der Insel in dem Ort El Cotillo. Ein kleineres Fischerdorf mit einem kleinen Hafen, der in einer malerischen Kulisse liegt.

der Hafen von El Cottilo hinten in der Mitte

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