Von Lagos (PT) nach Vigo (ES)

Eine Woche Lagos war zum Erholen, Einkaufen und Klarschiff machen, gut.

Fahrrad und Guus „beladen“

Guus Turnfreund Chris, Künstlername „Tissy“, den er in seinem Beruf nutzt, ein hochqualifizierter Werbefachmann, der für weltweit bekannte Marken seine Dienste anbietet, kam ab dem 09.07.26 an Bord. Er hat 10 Tage Zeit mit uns zu verbringen und mit zu segeln , um sein seit neuestem entstandenem Interesse am Segelsport zu intensivieren und Erfahrungen auf zu tun.

Am Samstag, 11.07. sind wir ein kurzes Stück  von Lagos aus Richtung Sagres gesegelt und dort in der „Walfängerbucht“, die „Enseada da Baleeira“ eine Nacht vor Anker gelegen.

Tissy an Bord
Küste direkt nahe Lagos
dto. ein schöner alter Zweimaster lag vor Anker
Blick vom Ankerplatz aus (Foto Tissy)

Am nächsten Morgen ging es schon um 06.30 Uhr los zum 68 Sm entfernt,  an der Westküste Portugals gelegenen Hafen von Sinus. Brauchten für die Strecke rd. 11 Stunden, bei angenehmen Wetter und See.

die südwestliche Küste von Portugal (Foto Tissy)
und die äußerste Spitze, das „Cabo de São Vicente“
Blick auf den Hafen von Sines
dto.

Zwei Tage später, 14.07. war der Hafen von Oeiras, 57 Sm nördlicher unser Ziel. Morgens waren zum Teil Nebelbänke im Küstenbereich, was sehr mystisch wirkte aber schön anzusehen war.

mitten in der Nebelbank (Foto Tissy)
Foto Tissy
Leuchtturm „Farol do Cabo Raso“

In Oeiras, was wir beiden schon kannten, die Altstadt besichtigt, lecker gegessen und viel erzählt.

Blick auf die Kirche „Ingreja Matriz de Oeiras“ in der Altstadt
und eine Foto in der Nähe der Kirche, welches Tissy von uns geschossen hat
die Befestigung von „São Juliāo da Barra“ konnte man leider nicht besichtigen, war jetzt Militärgebiet (Foto Tissy)

Donnerstag, den 16.07., die 4. Fahrt von Tissy, führte nach Peniche, 52 Sm nördlicher. Den Hafen kannten wir auch schon, der Ort gefiel nicht so sehr, aber  für eine kurze Rast und Einkauf ok.

Dann ging es am 17.07. weiter nach Nazaré, nur 25 Sm weiter. Wetter zum Teil bewölkt aber dennoch 20°C.

unterwegs nach Nazaré, vorbei am „Cabo Carvoeiro“
unterwegs (Foto Tissy)

und Glück, erneut Delfine gesehen…………… diesmal kamen sie nah am Schiff.

Nazaré hat uns wieder sehr gefallen. Die Bevölkerung lebt überwiegend vom Fischfang und natürlich dem Tourismus, letztere durch ein windgeschützter, etwa 2 km langen Sandstrand begünstigt. Ein Stadtteil von Nazaré, Sitio, liegt 110m oberhalb der Bucht van Nazaré auf einem hinausragenden Felsplateau.

Blick vom Felsplateau aus
dto.
altes, traditionelles Fischerboot auf dem Strand (Foto Tissy)

Ferner ein schöner Abendhimmel, den wir während eines Terrassenaufenthaltes bewundern konnten.

Sonnenuntergang
Abendhimmel mit Halbmond und Venus

Leider musste Chris am 19.07. wieder nach Hause. Es war eine schöne gemeinsame Zeit. Insgesamt ist er 215 Sm mit uns gesegelt/gefahren. Ein Pluspunkt für ihn, er ist nicht Seekrank geworden!

Dankeschön Chris für die schöne Zeit sowie die tollen Aufnahmen und Videos, die du gemacht hast ……. und AUF WIEDERSEHEN!                          (Foto Tissy)

Wir beiden sind noch einen Tag länger in Nazaré geblieben und haben uns am 21.07. wieder auf dem „Weg“ gemacht, zum Hafen in Figueira Da Foz, eine Strecke von 40 Sm. Nach 6 Stunden hatten wir den Hafen bereits erreicht. Auch dieser Ort war uns von der Hinreise in den Süden in 2019 bekannt, aber konnte zum Teil neu entdeckt werden.

Liegeplatz in Figueira da Foz

Nach 2 Tage Aufenthalt hatten wir uns den 69 Sm weiter gelegenen Hafen von Porto ausgesucht. 10,5 Stunden Fahrt bei zunächst bewölktes, später sonnigem Wetter und ruhiger See. Während der Fahrt hat Guus sein Anglerglück nochmals herausgefordert, jedoch mit geringem Erfolg. Das Knarren der Trommel und die verbogene Angelrute ließ einiges erwarten, jedoch …………….

der Fang war nur ein Minikrebs, der an dem Calemarköder hing ….. also, abends gab es Spaghetti

In Porto gegen 17.30 Uhr angekommen, hatten wir uns kurzfristig dazu entschieden nicht im Hafen anzulegen, sondern das ruhige und schöne Wetter hatte dazu eingeladen im Vorhafen der Marina Douro im Fluß Douro zu ankern.

Blick vom Ankerplatz auf die Brücke „Ponte da Arrábida“ von Porto

Bereits um 06.00 Uhr am nächsten morgen hieß es nicht „Leinen los“, sonder „Anker hoch“ und ab nach Vigo, das ist dann schon Spanien. 76 Sm, 11 Stunden standen an. Zunächst bewölktes Wetter und Wind aus SW mit 9 Knoten. Dann wurde die Welle etwas heftiger, aber wir kamen auch dank dem Motor gut voran.

In Vigo, uns auch bereits bekannt, möchten wir 3 Tagen bleiben, bevor die Reise weitergeht, nach Muros.

Liegeplatz in Vigo, an der anderen Seite des Kais ein „großer“ Nachbar
….. und unter uns …..

Allen weiterhin einen schönen Sommer, bis demnächst!