Marina Lanzarote in Arrecife in Zeiten des Coronavirus (II)

Heute haben wir bereits unseren 46. „Boots-tag“ nach Verhängung der strengen Regelungen in Bezug auf die Ausgangssperre. Wir harren -wie ihr zu Hause ja auch- weiter aus, obwohl es allmählich etwas schwer fällt. Guus hat zwischenzeitlich für sich ein kleines Fitnessprogramm und für Anneke Rückengymnastikübungen erstellt. Man merkt die fehlenden Wanderungen und Radtouren. 

Fitness auf dem Steg

Weiter versüßen wir uns die Zeit mit Ausprobieren von neuen Kochrezepten, die auch gut geschmeckt haben.

Parmigiana di Melazane (italiniescher Auberginenauflauf)
Lachs-Kartoffel Gratin mit Spinat und Champignons
Low Carb Pizza mit einem Boden aus Frischkäse, Käse und Eiern

Die Zweisamkeit, die auf einer längeren Segelreise sowieso vorhanden ist, wird jetzt natürlich durch den Bewegungsmangel und mehr Aufenthalt auf dem Schiff noch mehr auf die Probe gestellt. Aber auch dies „harren“ wir bislang gut aus. 

Im Hafen haben wir nette Bekanntschaften mit anderen Seglern, die auch an unserem Steg liegen, gemacht. Mittlerweile haben uns einige auf unserem Boot besucht und wir haben diesen Besuch gerne erwidert. Zwei Segler, beide mit dem gleichen Namen „Walter“, einer aus der Schweiz und einer aus Deutschland, die jeweils alleine an Bord waren, sind vor Kurzem nach Hause geflogen bzw. einer mit dem PKW gefahren. Dann haben wir uns schon mehrmals mit Melanie und Adrian aus der Schweiz getroffen und zusammen gegessen. Adrian hat Anneke mit der Installation einer neuen Version von WordPress (dieser Blog) geholfen. Die Beiden sind mit einem Katamaran unterwegs und haben einen 18 Jahre alten Kater, einen 3-jährigen Zwergspitz und seit kurzem ein kleines Katzenbaby (Wildkätzchen) mit an Bord.

Adrian, Melanie und „Leon“

Soeben haben wir erfreulicherweise im Radio die Nachricht gehört, dass ab heute die Ausgangssperre etwas entschärft wurde. Ab sofort dürfen wir neben dem Einkauf in einem Supermarkt oder Apotheke täglich morgens in der Zeit von 06.00 bis 10.00 Uhr und abends von 20.00 bis 23.00 Uhr spazieren oder Radfahren oder sonstigen Sport betreiben!! Also, wir gehen langsam wieder bessere, schönere Zeiten entgegen. Da freuen wir uns sehr.

Bei der Gelegenheit möchten wir uns bei unserem lieben Freund Martin bedanken. Er ist der Grund, dass wir uns auf unserer Reise keine Gedanken machen müssen, ob zu Hause (in unserer Wohnung) etwas erledigt werden muss. Er behält dies alles im Auge, schickt uns unsere Post oder erfüllt sonstige „Dienstleistungen“ für uns. Vielen, vielen Dank hierfür. Ferner verwöhnt er uns immer mit Bildern aus der „Heimat“, vom Bauverein und natürlich von seiner Jenny und Töchterchen Emma. 

 

Jenny, Martin und Emma

Abschließend fügen wir noch ein paar Bilder von Arrecife bei, die wir auf dem Weg zum Supermarkt gemacht haben.

Alter, aber restaurierter, Leuchtturm im Hafen
Castillo de San José in der Nähe vom Hafen, heute ein Internationales Museum für zeitgenössische Kunst, welches wir aber bislang noch nicht besichtigen durften. Die Umwandlung der alten Festung in einem Museum erfolgte auf Initiative von César Manrique,, ein Künstler aus Lanzarote und Umweltschützer

Diesen Beitrag fügen wir noch einen Zeitungsartikel der Kölner Rundschau / Kölner Stadtanzeiger vom 28.04.2020 bei. Die freie Mitarbeiterin, Frau Klose, lebt auch in Erftstadt und erkundigt sich regelmäßig wie es uns geht. Das Covid-19 Geschehen hat sie zum Anlass genommen über unsere jetzige Situation zu berichten. (siehe Link unten Page…)

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Wir wünschen allen einen schönen restlichen 1. Maifeiertag, der hier in Spanien auch ein Feiertag ist.

Bleibt weiterhin Gesund!!

 

Lanzarote, Marina in Arrecife in Zeiten des CoronaVirus

Seit dem 9. März liegen wir jetzt in der Marina Lanzarote in Arrecife und -wie im letzten Beitrag berichtet- gilt seit dem 15.03. eine Ausgangssperre, die gestern bis zu 26.04. verlängert wurde. Das ist nicht schön, aber da kann man nichts ändern, und dies müssen wir -wie ihr zu Hause- durchstehen, uns an die Regeln halten und so versuchen, Gesund zu bleiben.

Wir haben zwar immer wieder etwas zu tun an Bord, sodass mehr oder weniger keine Langweile aufkommt. Dann lesen wir beide sehr gerne und nutzen die Zeit um die von zu Hause mitgebrachten Spanisch Kurse durchzunehmen. Wir nehmen uns gerne die Zeit um leckere Sachen zu kochen und uns kulinarisch zu verwöhnen. Im Hafen an unserem Steg liegen etwa an die 20 Boote unterschiedlicher Nationen, die wie wir, hier „gestrandet“ sind, sodass man sich von Schiff zu Schiff unterhalten kann. Dabei kann man sich austauschen über gemachte Erfahrungen in Bezug auf Service-, Wartung- und Reinigungsarbeiten, die auch wir in diesem Jahr an unserer GusAnne noch ausführen müssen. Wir haben schon Kontakt aufgenommen zu einer Werft in der Marina „Puerto Calero“ nur 8 Sm südlicher. Die GusAnne soll aus dem Wasser, damit das Unterwasserschiff gereinigt und eine neues Antifouling angebracht werden kann. Sobald die Werft wieder arbeiten darf, meldet der Werftinhaber sich bei uns.

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Agadir, Rundreise im südöstlichen Bereich Marokkos und Überfahrt nach Lanzarote

Mittwoch, 19.02. haben wir um die Mittagszeit in Safi die Leinen los gemacht und die 140 Sm lange Fahrt nach Agadir gestartet. Wir hatten einen Tag und eine Nacht an benötigte Zeit einkalkuliert. Zunächst sind wir ca. 10 Sm von der Küste weg gefahren um das Risiko zu umgehen, in Fischernetze zu geraten, die dort ausreichend vorhanden waren. Wind kam aus NNO, somit achterlicher Wind, bis zu 20 Knoten. Die Wellen waren zunächst grob, nachts war der Ozean dann wieder mäßig bewegt und der Wind ließ etwas nach. Um 14.00 Uhr am nächsten Tag haben wir in der Marina von Agadir angelegt.

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Von Tanger nach Rabat, dann Mohammedia und Safi

Entschuldigung bitte, dass wir uns erst jetzt wieder melden, aber das WLAN in Marokko ist nicht so dolle oder es gibt gar keins in den Häfen. Auch trotz unser Reservehandy mit Prepaidsimkarte klappt es nicht immer so richtig. Im Moment sitzt Anneke in der Marina von Agadir in einer Poolbar und mit deren W-LAN klappt es. Also, dann  …….

und los gehts

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Von Gibraltar nach Ceuta und weiter nach Tanger

Am 8.01.20 haben wir uns nach Ceuta, eine spanische Exklave in Marokko, aufgemacht. Dies bedeutete, die Überquerung der Straße von Gibraltar, Abstand rd. 16 Sm. Bevor wir Gibraltar verlassen haben, wurde natürlich zunächst taxfree Diesel getankt. Für umgerechnet € 0,70 je Liter war dies eine lukrative Angelegenheit.

rd. 600 L nachgefüllt

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