Von Vigo, letzte Station in Spanien, via Viana do Castelo, erste Station in Portugal nach Póvoa de Varzim,

Nach 5 Tagen Muros wurde am 27.08. Kurs genommen auf Vigo, knapp 43 Sm Entfernung und letzte Station in Spanien. Zu Beginn sonniges Wetter mit einem leichten Wind von max. 8 Knoten, der jedoch im Laufe der knapp 8-stündigen Fahrt aus verschiedenen Richtungen kam. Leider kam nach 3 Stunden Fahrt Nebel auf, der sich hartnäckig bis kurz vor der Einfahrt in der „Rio de Viga“ hielt. Also wurde der Radar zur Hilfe eingeschaltet.

Fahrt von Muros nach Vigo
Liegeplatz in Vigo
Blick auf Vigo vom Hafen aus     

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Galicien II – von La Coruna via Camarinas nach Muros

Die GusAnne kam am Dienstag, 13.08. aus dem Wasser und am nächsten Tag wurde das Bugstrahlruder repariert. Guus nutzte die Zeit um das Unterwasserschiff auszubessern. An einigen Stellen war das Antifouling abgeblättert, also von Seiten der Werft wieder mal nicht sauber gearbeitet. Unser Bootsnachbar Damir hat Guus den ganzen Dienstag fleißig geholfen; die entsprechenden Stellen wurden angeschliffen, danach wurden 2 Schichten Primer und 2 Schichten Antifouling aufgebracht. Schließlich hat Guus noch die Schiffsschraube gereinigt und gefettet.

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Galizien: von Ribadeo – Viveiro – Sada nach La Coruna mit Ergänzungen bis zum 12.08.2019

Am 16.07. hieß das Kommando um 06.20 Uhr „Leinen los“.  Unser Ziel war das 67 Sm westlicher gelegene Ribadeo.  Mit einem schwachen SW-Wind ging es los. Gegen Mittag kam der Wind aus N bzw. NW und frischte etwas auf. Mit max. 9 Knoten achterlicher Wind haben wir das Groß und die ausgebäumte Genua gesetzt. Um 19.00 Uhr wurde im Hafen von Ribadeo und damit in Galizien angelegt.

Fahrt von Gijón nach Ribadeo.

Der Hafen liegt in der „Ria de Ribadeo“ und der „Rio Eotrennt Galizien von Asturien. Ribadeo ist ein kleiner, aber hübscher Ort. Die Fahrräder blieben an Bord, weil man alles zu Fuß erreichen konnte. Die Altstadt liegt oben auf einem Berg, aber komfortabelerweise hat die Stadt einen tollen Aufzug am Berg entlang installiert, den man sogar umsonst nutzen darf.

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Spanien: von Bermeo – Getxo – Bilbao – Santander nach Gijón

Nach vier Tagen Aufenthalt in Getaria, haben wir uns am 01.07. nach Bermeo aufgemacht, nur 22 Sm weiter. Der Westwind mit zunächst nur 4 Knoten (um 10.00 Uhr morgens), frischte nach 2 Stunden auf und der Wind kam jetzt aus NW mit 10 Knoten. Groß, Genua und Fock wurden gesetzt, Kurs war „hart am Wind“ und Kreuzen angesagt. Um 14.00 Uhr haben wir im Hafen „Puerto de deportivo de Bermeo“ angelegt. Der Gästesteg war nicht im Hafen selber, dieser war hierzu nicht tief genug, sondern direkt vor der Mole. Es war ein ziemlich unruhiger Platz, bei jedem Tidenwechsel und die sich daraus ergebenden Strömungen schaukelte das Schiff ordentlich.

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Von Hendaye, …. letzte Station in Frankreich, nach Spanien …. Olé

Am 18.06. haben wir Capbreton bereits um 07.00 Uhr (06.10 Uhr war Hochwasser) verlassen. Wiederum war der Himmel kurze Zeit später blau. Wir hatten als Ziel Hendaye, was nur 23 Sm südlicher liegt. Wir hatten Zeit, da wir bei angehendem Hochwasser in den Hafen einfahren wollten, weil die Zufahrt zum Teil nur 1,50m tief ist und wir somit Wasser brauchten. Der 7 bis 10 Knoten starke SO-Wind ermöglichte ein angenehmes Segeln, zum Teil motorunterstützt.

Strecke von Capbreton nach Hendaye

 

 

 

 

die Pyrenäen lassen grüßen…..

 

 

 

 

 

Um 13.00 Uhr hatten wir im Hafen von Hendyae angelegt. Die erste Aktion von Guus war, die Überprüfung des Steuerstandes. Wir waren sehr erfreut, als er feststellte, dass kein Tropfen Öl mehr im Innenbereich zu finden war. Hier fiel uns ein großer Stein vom Herzen! Der Hafen war toll gelegen, Hendaye liegt am Atlantik (Golf von Biskaya) direkt an der spanischen Grenze, die hier durch den Fluss Bidassoa gebildet wird. Vom Liegeplatz aus konnten wir bei Hochwasser den spanischen Ort Hondarribia sehen.

Blick vom Schiff aus bei Niedrigwasser
und bei Hochwasser

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Capbreton

Die 14. Fahrt in diesem Jahr von Arcachon nach Capbreton startete am 03.06. bereits um 05.30 Uhr, eine gute Stunde vor Sonnenaufgang. Um 06.10 Uhr war Hochwasser in Arcachon und die Strömung „mit“ wollten wir natürlich wieder nutzen. Abends vorher hatten wir uns per Funk über UKW-Kanal 16 mit dem Semaphore „Cap Ferret“ in Verbindung gestetzt und von dort wurde uns geraten, um 06.30 Uhr am Cap zu sein, um die betonnte Ausfahrt zum Atlantik mit dem Hochwasser gefahrlos passieren zu können. Dies hat alles gut geklappt.

Die Wanderdüne „Dune de Pilat“ in der Morgenfinsternis

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Royan und Arcachon (Süd-Frankreich) und Besuch Bordeaux

Am Dienstag, 21.05. sind wir morgens um 7.00 Uhr los zum 52 Sm südlicher gelegenen Royan. Hochwasser in La Rochelle war um 06.40 Uhr, sodass wir von Anfang an die Strömung mit hatten. Der Himmel war blau und die Temperatur kletterte im Laufe des Tages auf 18°C. Der Wind kam aus Nord und drehte auf NNW mit max. 9 Knoten, es wurde nur das Großsegel gesetzt und der Motor lief mit. Um 16.30 Uhr haben wir im Hafen von Royan angelegt. Durchschnittsgeschwingkeit  5,7 Knoten, maximal erreichten wir 8,9 Knoten.

Route von La Rochelle nach Royan. Der untere „Knicks“ war erforderlich wegen Untiefen, die wir umfahren mussten.
Liegeplatz

 

 

 

 

 

 

 

 

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Les Sables-d’Olonne – La Rochelle – die Insel „Île de Ré“

Montags, den 6.05. sind wir nach einer knappen Woche auf der schönen Insel „Île-d’Yeu“ wieder zurück zum Festland, nach Les Sables d’Olonne in der Region „Pays de la Loire“.  Erst zum 1.01.19 entstand diese Stadt, nachdem mehrere umliegenden Nachbargemeinden eingemeindet wurden. Es ist eine Hafen-, Fischer- und Badestadt (zweitgrößter Badeort Frankreichs) mit nunmehr rd. 130.000 Einwohnern.

Laut eingezeichnetem Kurs in der Seekarte war die Entfernung nach Les Sables 27 Sm. Um 10.30 Uhr, 4 Stunden nach Hochwasser, sind wir bei einem 12 Knoten starken OSO-Wind los. Wir mussten „hart am Wind“ segeln und um dies beibehalten zu können, wurde der zunächst geplante Kurs geändert und sind wir einen nördlicheren Kurs gefahren. Später drehte der Wind aus SWS und nach einer Wende kamen wir schließlich wieder auf den Kurs Richtung Hafen. Auf dieser Weise haben wir den Wind die ganze Strecke nutzen können.

Leuchtturm „les Barges“, kurz vor der Hafenzufahrt, von Bord aus fotografiert und von der Küste aus

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Von La Roche-Bernard via Pornichet, Pornic zur Insel „Île-d‘ Yeu“

Nach 6 sehr schönen Tagen in La Roche-Bernard sind wir Ostermontag um 07.10 Uhr bei Hochwasser los und waren bei der ersten Schleußung mit noch weiteren 5 Booten mit dabei, sodass wir um 08.30 Uhr schon wieder im Atlantik waren. Der OSO-Wind war an diesem Tag schwach, bis max. 7 Knoten. Die Strecke nach Pornichet war 32 Seemeilen und wir hatten als ETA (estimated time of arrival) 14.30 Uhr angesetzt; dabei rechnen wir immer ca. 5 Knoten Geschwindigkeit und 5 Seemeilen je Stunde. Das Wetter war sonnig bis 17° C, später wurde es etwas diesig, aber die Fahrt war sehr angenehm. Die Genua wurde zeitweise gesetzt, jedoch überwiegend das Großsegel, und wegen des zu geringen Windes mit Motorunterstützung. Bereits um 14.00 Uhr haben wir im Hafen angelegt, eine 1/2 Std. früher als geplant. Bei der Anfahrt mit Blick auf die Küste bzw. Strände von Pornichet haben wir zunächst gedacht, hier bleiben wir nicht lange, weil wir auf Hochhäuser, Apartments und Hotels (wie die Belgische Küste) schauten.

Dies ist für Frankreich sehr ungewohnt, weil man die Küsten und Strände immer sehr natürlich belässt. Aber bei näherer Erkundung war auch ein Großteil der Küste von Pornichet so belassen, wie es ursprünglich gewesen sein muss. Dies machte wieder einiges gut. Hinter den Hotels etc., war das Städtchen sogar sehr hübsch mit einem alten Villenviertel.

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Süd-Bretagne: Fahrt nach Quiberon – Arzon – La Roche-Bernard

Am 6.04. (Samstag) erfolgte bereits um 7.45 Uhr die Abfahrt aus dem Hafen „le Palais“ auf der Insel Belle Île, weil wegen dem frühen Hochwasser die Schleuse nur bis 8.00 Uhr die Durchfahrten ermöglichte. Bei 8°C und einem schwachen nur 7 Knoten starken ONO-Wind erfolgte die Überfahrt zum französichen Festland, zur Halbinsel Quiberon. Es wurde motort und wegen des Gegenwindes das Großsegel zur Stabilisierung gesetzt. Quiberon ist eine französische Hafenstadt und eine Halbinsel. Einwohnerzahl der Stadt rd. 4.800, diese wird jedoch während des Sommers von bis zu 60.000 Touristen „belagert“.

unterwegs nach Quiberon Leuchtturm „la Teignouse“
Hafeneinfahrt Quiberon GusAnne 3. Mast von links

 

 

 

 

 

 

Hübsch, vom Liegeplatz aus zu sehen, ein Kormoran trocknet seine Flügel

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